Die Wahlarena Sachsen-Anhalt 2026 brachte die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten von sieben Parteien mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Im Mittelpunkt standen Fragen, die das Land unmittelbar betreffen – von Bildung und Migration über Fachkräfte und Kommunalfinanzen bis hin zu Energie und Sicherheit.
Die Sendung „Fakt ist! Wahlarena“ wurde am 12. August 2026 im MDR ausgestrahlt. Moderiert wurde die Diskussion von Susann Reichenbach und Stefan Bernschein. Sie fand wenige Wochen vor der Landtagswahl am 6. September statt.
Profil-Biografie
| Detail | Information |
|---|---|
| Name | Fakt ist! Wahlarena |
| Bundesland | Sachsen-Anhalt |
| Jahr | 2026 |
| Format | Politischer Bürgerdialog |
| Sender | MDR |
| Datum | 12. August 2026 |
| Sendezeit | 21:00–22:30 Uhr |
| Ort | MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Magdeburg |
| Moderation | Susann Reichenbach & Stefan Bernschein |
| Teilnehmende | Spitzenkandidierende von 7 Parteien |
| Alter | Nicht zutreffend – keine Person |
| Körpergröße | Nicht zutreffend / nicht angegeben |
| Nettovermögen | Nicht zutreffend – kein persönliches Vermögen |
Was ist die Wahlarena?
Die Wahlarena Sachsen-Anhalt war als Bürgerdialog zur Landtagswahl 2026 konzipiert. Anders als bei einer klassischen politischen Gesprächsrunde kamen viele Fragen direkt aus dem Publikum.
Bürgerinnen und Bürger konnten die Spitzenkandidierenden mit persönlichen Erfahrungen und konkreten Problemen konfrontieren. Dadurch standen nicht nur Wahlprogramme, sondern auch alltägliche Herausforderungen in Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt.
Der MDR stellte die Sendung als Bürgercheck vor. Mehr als 40 Menschen aus Sachsen-Anhalt waren an der Diskussion beteiligt.
Wann fand sie statt?
Die Wahlarena wurde am 12. August 2026 von 21:00 bis 22:30 Uhr im MDR Fernsehen ausgestrahlt. Veranstaltungsort war das MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
Durch die zeitliche Nähe zur Landtagswahl bot die Sendung den Parteien Gelegenheit, ihre politischen Positionen zu wichtigen Landesfragen darzustellen und auf konkrete Fragen aus der Bevölkerung zu reagieren.
Wer war dabei?
An der Wahlarena nahmen die Spitzenkandidierenden von sieben Parteien teil. Dazu gehörten Sven Schulze für die CDU, Ulrich Siegmund für die AfD, Eva von Angern für Die Linke, Armin Willingmann für die SPD, Susan Sziborra-Seidlitz für Bündnis 90/Die Grünen, Lydia Hüskens für die FDP und Claudia Wittig für das BSW.
Der MDR stellte die Kandidierenden vor der Sendung ausführlich vor. Damit konnten Zuschauerinnen und Zuschauer ihre politischen und beruflichen Hintergründe bereits vor der Diskussion einordnen.
Sven Schulze
Sven Schulze trat als Spitzenkandidat der CDU an und war zum Zeitpunkt der Landtagswahl Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Er wurde 1979 in Quedlinburg geboren und war 2026 47 Jahre alt.
Vor seiner Tätigkeit als Ministerpräsident war Schulze unter anderem Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalts und Mitglied des Europäischen Parlaments. Seine politische Laufbahn verbindet Landespolitik mit Erfahrungen auf europäischer Ebene.
Ulrich Siegmund
Ulrich Siegmund war Spitzenkandidat der AfD und Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion. Er wurde 1990 in Havelberg geboren und war damit 2026 36 Jahre alt.
Nach seiner Ausbildung im Groß- und Außenhandel studierte Siegmund Wirtschaftspsychologie und Betriebswirtschaftslehre. Laut offizieller Landtagsbiografie ist er verheiratet und hat eine leibliche Tochter.
Eva von Angern
Eva von Angern trat als Spitzenkandidatin der Linken an. Sie wurde 1976 in Magdeburg geboren und war 2026 49 Jahre alt.
Die Juristin ist seit vielen Jahren politisch aktiv und gehörte dem Landtag von Sachsen-Anhalt an. Nach eigenen Angaben ist sie verheiratet und Mutter von drei Söhnen. Beruflich arbeitete sie außerdem als Rechtsanwältin.
Armin Willingmann
Armin Willingmann war Spitzenkandidat der SPD. Der 1963 in Dinslaken geborene Jurist und Wissenschaftler war 2026 63 Jahre alt.
Willingmann war unter anderem Rektor der Hochschule Harz und später Mitglied der Landesregierung. Zum Zeitpunkt der Wahlarena war er Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalts.
Susan Sziborra-Seidlitz
Susan Sziborra-Seidlitz vertrat Bündnis 90/Die Grünen. Sie wurde 1977 in Berlin geboren und war 2026 48 beziehungsweise nach ihrem Geburtstag 49 Jahre alt.
Ihre berufliche Ausbildung absolvierte sie im Gesundheitsbereich. Die offizielle Landtagsbiografie führt sie als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.
Lydia Hüskens
Lydia Hüskens war die Spitzenkandidatin der FDP. Sie wurde 1964 in Geldern geboren und war 2026 62 Jahre alt.
Hüskens studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik und promovierte anschließend. In Sachsen-Anhalt war sie unter anderem Ministerin für Infrastruktur und Digitales sowie Landesvorsitzende der FDP.
Claudia Wittig
Claudia Wittig trat für das BSW als Spitzenkandidatin an. Sie wurde 1983 in Lutherstadt Wittenberg geboren und wuchs in Jessen auf.
Wittig studierte in Greifswald und promovierte im Fach Geschichte. Berufliche Stationen führten sie unter anderem nach Großbritannien, Belgien, Frankreich und Italien, bevor sie nach Sachsen-Anhalt zurückkehrte.
Die wichtigsten Themen
Die Wahlarena Sachsen-Anhalt 2026 beschäftigte sich mit einer Reihe landespolitischer Themen. Dazu gehörten Bildung, Fachkräftemangel, Migration, Kommunalfinanzen, Inklusion, Energie und Sicherheit.
Der MDR veröffentlichte nach der Sendung außerdem einen Faktencheck zu ausgewählten Aussagen. Dadurch konnten konkrete Tatsachenbehauptungen anhand zusätzlicher Quellen überprüft und eingeordnet werden.
Bildung
Bildung war ein wichtiger Bereich der Diskussion. Dabei ging es unter anderem um Schulen, Lehrkräfte, Inklusion und die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern.
Für Sachsen-Anhalt ist das Thema besonders relevant, weil Schulen und Kommunen mit unterschiedlichen Herausforderungen umgehen müssen. Fragen zur personellen Ausstattung und zu besseren Bildungschancen gehörten deshalb zu den Themen, die im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielten.
Fachkräfte
Auch der Fachkräftemangel wurde in der Wahlarena thematisiert. Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und soziale Berufe benötigen qualifizierte Beschäftigte, während gleichzeitig viele Regionen mit dem demografischen Wandel umgehen müssen.
In diesem Zusammenhang standen Ausbildung, Arbeitsmarkt, Zuwanderung und die Frage im Mittelpunkt, wie Sachsen-Anhalt für junge Menschen und qualifizierte Arbeitskräfte attraktiv bleiben kann.
Migration
Migration gehörte ebenfalls zu den diskutierten Themen. Dabei wurden verschiedene Aspekte miteinander verbunden, darunter Integration, Arbeitsmarkt und die Aufgaben von Städten und Gemeinden.
Die Parteien vertraten bei Migration teilweise deutlich unterschiedliche politische Positionen. Die Wahlarena bot den Kandidierenden Gelegenheit, diese Positionen direkt auf Fragen aus dem Publikum zu beziehen.
Kommunen
Die finanzielle Situation der Kommunen war ein weiterer Schwerpunkt. Städte und Gemeinden übernehmen zahlreiche Aufgaben, die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar betreffen.
Dazu gehören beispielsweise Schulen, Infrastruktur und soziale Angebote. Entsprechend wichtig ist die Frage, wie kommunale Aufgaben langfristig finanziert werden können und welche Unterstützung das Land leisten sollte.
Energie
Auch die Energieversorgung wurde angesprochen. Im Mittelpunkt standen unter anderem Fragen rund um Gasversorgung, Versorgungssicherheit und die wirtschaftlichen Folgen der Energiepolitik.
Das Thema betrifft sowohl private Haushalte als auch Unternehmen. Für Sachsen-Anhalt spielt außerdem die Industrie eine wichtige Rolle, weshalb Energiepreise und eine zuverlässige Versorgung auch wirtschaftspolitische Bedeutung haben.
Sicherheit
Ein eher spezieller Themenbereich war die Drohnenforschung und Drohnenabwehr. Moderne Drohnentechnik kann für Forschung und Wirtschaft eingesetzt werden, bringt aber auch neue Sicherheitsfragen mit sich.
In der politischen Diskussion geht es deshalb unter anderem darum, wie kritische Infrastruktur geschützt und welche technischen Möglichkeiten für die Abwehr unerlaubter Drohnen genutzt werden können.
Bürgerfragen
Das Besondere an der Wahlarena waren die direkten Fragen aus dem Publikum. Dadurch konnten Menschen ihre eigenen Erfahrungen und Anliegen in die politische Diskussion einbringen.
Statt ausschließlich über allgemeine Wahlprogramme zu sprechen, mussten die Kandidierenden auf konkrete Fragen zu Schule, Arbeit, Migration, Kommunen, Energie und anderen Alltagsthemen reagieren.
Faktencheck
Der MDR begleitete die Wahlarena mit einer MDR-Faktenbasis. Ausgewählte Tatsachenbehauptungen der Politiker wurden überprüft und mit zusätzlichen Informationen beziehungsweise Quellen versehen.
Dabei ist zwischen überprüfbaren Fakten und politischen Bewertungen zu unterscheiden. Eine politische Forderung ist beispielsweise keine Tatsachenbehauptung, die sich einfach als richtig oder falsch einordnen lässt.
Die Landtagswahl
Die Wahlarena fand vor der eigentlichen Landtagswahl statt. Am 6. September 2026 waren rund 1,7 Millionen Menschen in Sachsen-Anhalt zur Wahl aufgerufen.
Mit der Erststimme wurde in 41 Wahlkreisen über Direktkandidatinnen und Direktkandidaten abgestimmt. Die Zweitstimme entschied über die Landeslisten der Parteien.
Das Wahlergebnis
Nach dem endgültigen Ergebnis wurde die AfD mit 43,8 Prozent der Zweitstimmen stärkste Kraft. Die CDU erreichte 17,2 Prozent.
Danach folgten SPD mit 9,3 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen mit 8,9 Prozent, Die Linke mit 8,6 Prozent und das BSW mit 5,3 Prozent. Die FDP erreichte 2,6 Prozent und zog damit nicht in den Landtag ein.
Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent. Damit wurde laut den amtlichen Angaben der bisherige Höchstwert bei einer Landtagswahl in Sachsen-Anhalt seit der Wiedervereinigung übertroffen.
Das endgültige Wahlergebnis wurde vom Landeswahlausschuss am 22. September 2026 festgestellt. Für eine genaue Betrachtung einzelner Regionen sind die amtlichen Ergebnisse der Wahlkreise und Gemeinden maßgeblich.
Persönliche Daten
Bei einer Suche nach den Kandidierenden interessieren sich viele Leser auch für Alter, Familie, Größe, Vermögen und Privatleben. Bei solchen Angaben ist die Quellenlage allerdings nicht bei allen Personen gleich.
Geburtsdaten, berufliche Laufbahnen und teilweise Familieninformationen sind in offiziellen Biografien dokumentiert. Dagegen sind Körpergrößen und private Nettovermögen häufig nicht offiziell veröffentlicht.
Deshalb sollten geschätzte Vermögenswerte oder Angaben zur Körpergröße aus nicht überprüfbaren Internetquellen nicht als gesicherte Fakten dargestellt werden. Das gilt besonders bei politischen Personen.
Familie und Privatleben
Einige Kandidierende haben öffentlich Informationen über ihre Familien veröffentlicht. So sind beispielsweise bei Eva von Angern drei Söhne und bei Lydia Hüskens zwei Kinder dokumentiert.
Auch Ulrich Siegmund und Susan Sziborra-Seidlitz haben öffentlich zugängliche biografische Angaben zu ihrer Familie. Private Details sollten jedoch nur dann in einem politischen Profil erscheinen, wenn sie für die Person selbst öffentlich gemacht wurden und einen nachvollziehbaren Informationswert besitzen.
Social Media
Die Kandidierenden und ihre Parteien nutzen verschiedene digitale Kanäle, um politische Informationen zu verbreiten. Dazu gehören persönliche Websites und soziale Netzwerke.
Für Leser empfiehlt es sich, bei Social-Media-Profilen auf offizielle oder verifizierte Accounts zu achten. Gerade während eines Wahlkampfs können Namen, Profile und Inhalte schnell verändert werden.
Interessante Fakten
Die Wahlarena verbindet mehrere interessante Aspekte des Wahlkampfs 2026. Sie brachte sieben Spitzenkandidierende an einen Tisch und stellte Fragen aus der Bevölkerung in den Mittelpunkt.
Bemerkenswert ist außerdem der zeitliche Abstand zur Wahl: Zwischen der Sendung am 12. August und dem Wahltag am 6. September lagen nur wenige Wochen. Dadurch war die Diskussion Teil der unmittelbaren Schlussphase des Wahlkampfs.
Wo kann man die Sendung sehen?
Wer die Wahlarena Sachsen-Anhalt 2026 nachträglich ansehen möchte, findet die Sendung über die digitalen Angebote des MDR beziehungsweise in der ARD Mediathek.
Auch weitere Beiträge zur Landtagswahl, Kandidatenvorstellungen und der MDR-Faktencheck sind online verfügbar. Für die Bewertung einzelner Aussagen lohnt sich der Blick auf die jeweiligen Originalquellen.
Fazit
Die Wahlarena Sachsen-Anhalt 2026 bot Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Spitzenkandidierenden unmittelbar mit ihren Fragen zu konfrontieren. Bildung, Migration, Fachkräfte, Kommunen, Energie und Sicherheit gehörten zu den zentralen Themen.
Die Sendung sollte vor allem politische Positionen sichtbar machen und den direkten Austausch ermöglichen. Das spätere Wahlergebnis ist davon getrennt zu betrachten: Die AfD erreichte 43,8 Prozent, die CDU 17,2 Prozent der Zweitstimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 77,8 Prozent.
Für Leser, die sich umfassend informieren möchten, sind deshalb sowohl die Originalsendung, die MDR-Faktenchecks als auch die amtlichen Wahlergebnisse wichtige Quellen. Sie ermöglichen es, Aussagen der Kandidierenden, politische Positionen und das tatsächliche Wahlergebnis voneinander zu unterscheiden.
FAQs
Wann fand die Wahlarena Sachsen-Anhalt 2026 statt?
Die „Fakt ist! Wahlarena“ wurde am 12. August 2026 von 21:00 bis 22:30 Uhr im MDR ausgestrahlt. Die Sendung fand im MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in Magdeburg statt.
Welche Parteien waren in der Wahlarena vertreten?
Dabei waren die Spitzenkandidierenden von CDU, AfD, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP und BSW. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Sven Schulze, Ulrich Siegmund, Eva von Angern und Armin Willingmann.
Welche Themen wurden diskutiert?
Zu den wichtigsten Themen gehörten Bildung, Fachkräftemangel, Migration, Kommunalfinanzen, Inklusion, Gasversorgung sowie Drohnenforschung und -abwehr. Auch die Frage, wie Menschen in Sachsen-Anhalt gehalten werden können, wurde angesprochen.
Gab es einen Faktencheck zur Wahlarena?
Ja. Der MDR überprüfte parallel zur Sendung ausgewählte und überprüfbare Tatsachenbehauptungen der Kandidierenden. Die Ergebnisse wurden in einer begleitenden Faktenbasis beziehungsweise einem Faktencheck veröffentlicht.
Wo kann man die Wahlarena nachträglich ansehen?
Die vollständige Sendung ist über die digitalen Angebote des MDR und die ARD Mediathek verfügbar. Die MDR-Seite führt die Sendung mit einer Länge von rund 91 Minuten und bietet außerdem eine Version mit Gebärdensprache an.

